Wintermärchen


1. Januar 2015

Land spielen, Schwein haben, Märchen erzählen ...


Vorgaben z. B.:
Buchumschlag Daniel Mezger: Land spielen. Salis Verlag
Gerhard Schulz: Wildschwein. Rannenberg & Friends-Postkarte (merci, Jacqueline!)
Buchumschlag Kenya Hara: Weiss. Lars Müller Verlag

(Man kann das auch ereignisreicher haben, z. B. mit Kathrin Brömses 'Geschichten-Erfinder', zu sehen unter 'Schöne Sachen')

...nein, auch im Winter, wenn es regnet


24. Dezember 2014

Die Arbeit der Holzfäller und Tannenbaumhändler ist getan, die Waldbewohner haben es hingenommen, Fuchsschwanz und Bügelsäge versammeln sich für den letzten Schliff im Wohnzimmer, der Himmel öffnet die Schleusen, vor der Tür steht: das Fest.

Wir wünschen den Freundinnen und Freunden unserer Buchhandlung schöne Weihnachtstage und ein freundliches neues Jahr, in dem wächst, was wachsen, fällt, was fallen, fliegt, was fliegen und blüht, was gedeihen soll!


Unserem Weihnachts-Wimmelbild (anklicken - so sieht man mehr!) haben wir Motive von acht Buchumschlägen untergejubelt - alle auf unserer Website zu finden. Unter denen, die unsere Seiten durchforsten und uns per e-mail alle acht Autoren und Titel nennen, verlosen wir am 31.12.2014 zehn Exemplare der 'Romantherapie' von Susan Elderkin, Ella Berthoud und Traudl Bünger.

 

Neubau Schaufenster


maKULaTUR forstet auf

'Neubau Forst', gerade erschienen im Verlag Lars Müller, ist nicht nur ein großartiges Instrument für Stadt- und Landschafts-Visualisierungen, sondern besticht auch den für ästhetische Reize empfänglichen Passanten: Unser puristischer Winterwald im ansonsten überbordenden Fenster mit ausgewählten Doppelseiten aus dem sehr schönen Buch

Der Abend


Buchpremiere 'Die DNA der Stadt' mit den Autoren Inga Mueller-Haagen, Jörn Simonsen und Lothar Toebben am 5. Dezember 2014 bei maKULaTUR

Je schöner der Abend, desto länger die Gäste. https://www.facebook.com/DNAderStadt/photos_stream

 

Buchpremiere:


Freitag, 5. Dezember 2014 um 20.00 Uhr in der Buchhandlung maKULaTUR, Hüxstraße 87, 23552 Lübeck


Inga Mueller-Haagen, Jörn Simonsen, Lothar Toebben 'Die DNA der Stadt. Ein Atlas urbaner Strukturen in Deutschland', soeben erschienen im Verlag Hermann Schmidt

Liebe Freunde unserer Buchhandlung,
das Projekt hat uns schon sehr gefallen, als die Drucklegung noch in den Sternen stand. Jetzt ist daraus ein Buch geworden – von uns mit Spannung erwartet und erschienen bei dem Verlag, der sich zuallererst und ausschließlich für Konzepte begeistern lässt, die hohe grafische Qualität und Information zusammen denken: beim Verlag Hermann Schmidt in Mainz.

Von den Lübecker Architekten Inga Mueller-Haagen, Jörn Simonsen und Lothar Többen ist druckfrisch anzuschauen:

Die DNA der Stadt
Ein Atlas urbaner Strukturen in Deutschland
Mit neu gezeichneten Schwarzplänen von 100 deutschen Städten sowie 100 exemplarischen Stadtbausteinen.
Mitarbeit: Tom Mrazauskas
Verlag Hermann Schmidt Mainz im November 2014

Wir freuen uns sehr, die Buchpremiere bei uns in der Buchhandlung mit Ihnen und den Autoren feiern zu können!


Städte entstehen und wachsen im Spannungsfeld von Geografie, Topografie, Wirtschaft, Kultur und Politik. Ihre Gründung und Entwicklung hinterlässt bleibende Spuren im Stadtgrundriss, der sich aus Bausteinen zusammensetzt: aus Straßen, Blöcken und Zeilen, gestalteten Flächen und Plätzen, Kirchen, Repräsentations- und Zweckbauten, Befestigungs-, Verkehrs- und Industrieanlagen, Wohnquartieren. In der Komposition dieser Bausteine unterscheiden sich Städte.

An der Oberfläche zeichnet sich mehr ab als ein planer Status quo; die Anlage lässt Rückschlüsse auf prägende Erbanlagen zu. Die konsequente Reduktion auf den Schwarzplan treibt physische Formungsprozesse, Wachstum, Schrumpfung, Wucherung, Einschnitte, Blessuren und Mutationen im Vorleben der Städte sichtbar hervor: infolge wirtschaftlicher Umbrüche, politischer Zäsuren, als Kriegsfolge, Notlösung, Neuausrichtung, Wandel.

Einhundert deutsche Städte (darunter Lübeck), in Maßstab und Darstellung vereinheitlicht, haben die Lübecker Architekten Inga Mueller-Haagen, Jörn Simonsen und Lothar Többen auf den Röntgentisch gelegt und auf Herz und Nieren geprüft. Spezifische Merkmale treten hervor, anderes bleibt durch die Distanz der Schwarzweiß-Darstellung verschlüsselt – die (und das ist ganz und gar kein Nebeneffekt) eine faszinierende grafische Wirkung entfaltet.


Das Presseecho ist erfreulich:
Reinhard Bünger im Tagesspiegel vom 28.11.2014: 'Urbanes Erbgut. Ein neuer Städteatlas lädt zum Stadtspaziergang mit dem Zeigefinger ein - und zur Gedankenreise'

Die FAZ vom 3.12.2014 lädt gar zum Städteraten: 'Atlas urbaner Strukturen: Wer erkennt diese deutschen Städte?'
Wer die vier abgebildeten Schwarzpläne erkennt, hat die Chance, eins von sechs 'DNA der Stadt' zu gewinnen!

Unter dem Titel 'Stadtspaziergang im Advent' kann man auch auf dem Blog der Zeitschrift BAUMEISTER nach 'DNA'-Abbildungen Städte raten, 24 Dezembertage lang täglich eine andere Stadt. (baumeister.de/stadtspaziergang-schwarzplan)

und Ingo Siegmund (Konermann Siegmund Architekten, Lübeck) schreibt als Vorsitzender des ArchitekturForum Lübeck: "DAS Buch, das wir - eigentlich jeder, der sich für die Grundstruktur von Städten interessiert - schon immer haben wollten, ist erschienen: Die DNA der Stadt - Ein Atlas urbaner Strukturen in Deutschland (...) manchmal ist es so, dass man sich wundert, dass eine Idee, die so bezaubernd und zugleich so naheliegend ist, nicht schon früher das Licht der Welt erblickt hat!"

 

Bücher-Magazin


Das unabhängige Literatur- und Hörbuchmagazin  Nr. 6 Oktober/November 2014

Hier zur ungekürzten Online-Fassung des Interviews vom 17.09.2014

Jakob Johannsen: Sehenswürdig


Stadt-Repräsentation im Web

Kunstprojekt im Rahmen der 'Regionale 2 - Stipendiaten der Kulturstiftung des Landes
Schleswig-Holstein 2011-2013'

Zu betrachten teils im Stadtraum, teils am Overbeck-Pavillon.
An unserer Fassade: Sehenswürdig IV. Keramik-Mosaik

Jakob Johannsen: 'Das Eingeben eines Stadtnamens in eine Internet-Suchmaschine bringt diverse Fotos von unterschiedlichen Autoren, die das gleiche Motiv und den gleichen Blickwinkel nutzen. Was früher ausschließlich ein Phänomen der Malerei war und durch den in Lübeck bekannten 'Malerwinkel' in Erinnerung gerufen wird, hat sich heute in erster Linie in das Gebiet der digitalen Fotografie und des Internets verlagert. Bei einer Analyse des im Internet auffindbaren Bildmaterials wird deutlich, dass die fotografierten und im Internet verbreiteten Architekturen als Ikonen funktionieren, welche Besucher der Stadt und Fotografen anziehen, die ihrerseits wiederum Fotos produzieren und diese verbreiten.

So entsteht ein sich mit dem Internet beschleunigender Kreislauf von Bildproduktion, Verbreitung und Reproduktion der sich immer wiederholenden Motive. Dieses sehenswürdige Bildmaterial betrachtend, kann man sich fragen, was denn das Nicht-Sehenswürdige ist. Ist es das Unbekannte? Ein wichtiger Punkt der Sehenswürdigkeit mag der 'Wiedererkennungswert sein, das Bestaunen des Originals, von dem man schon gehört und auch einmal eine Abbildung gesehen hat.

Meine hier im Stadtraum gezeigten Arbeiten werden als Wand-Keramik-Mosaike Teil der Architektur oder treten in Dialog mit ihr. Sie zeigen Pixel-Abbildungen, die nur durch diesen Wiederer-kennungswert, das kollektive Bildgedächtnis, funktionieren können.'


'Regionale 2'. 20. Juli bis 7. September 2014

Overbeck-Gesellschaft
Kunstverein Lübeck
Königsstraße 11
23552 Lübeck

 

Die Professoren in Zivil


Das Seminar, anlässlich des Universitäts-Jubiläums bei maKULaTUR am 25. Juni 2014

Prof. Dr. Christoph Rehmann-Sutter und Prof. Dr. Christina Schües vom Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Uni Lübeck (IMGWF) in Aktion (Foto: Thomas Berg)