South as a State of Mind

Das Magazin zur documenta 14

South as a State of Mind


Hg.: Quinn Latimer u. Adam Szymczyk
264 S., 30 cm, Text englisch
König 2016 u. 2017
Heft 1: 10,- EUR
Heft 2: 10,- EUR
Heft 3: 15,- EUR
Heft 4 (erscheint im Mai): 15,- EUR


Die documenta wird 2017 zum ersten Mal in ihrer Geschichte parallel an zwei Orten stattfinden: in Athen und Kassel, der Heimstadt der Ausstellung seit 1955. Bis zur Eröffnung der Ausstellung erscheint das 2012 in Athen gegründete Magazin South as a State of Mind in vier Sonderausgaben , herausgegeben vom künstlerischen Leiter der documenta und Quinn Latimer, dem Chefredakteurin der Publikationen.

Das Schreiben und Publizieren in all seinen Formen ist integraler Bestandteil der documenta 14, und das Magazin steht für diesen Prozess. South as a State of Mind ist ein Ort der Recherche, Kritik, Kunst und Literatur, der die Arbeit an der Ausstellung begleitet und mit Essays, Gesprächen, Gedichten, literarischen Texten und visuellen Projekten von Künstlern, Dichtern, Wissenschaftlern, Architekten und Filmemachern dazu beiträgt, ihre Anliegen zu definieren und zu rahmen.

Während das erste Heft Formen und Figuren von Entortung und Enteignung sowie die darin aufzuspürenden Praktiken des Widerstands untersuchte, beschäftigt sich die zweite Ausgabe mit rätselhafteren Sujets: Schweigen und Masken. Die Beiträge von Naman Ahuja, Andreas Angelidakis, María Magdalena Campos-Pons, Barbara Casavecchia, Mariana Castillo Deball, Clémentine Deliss, Mahasweta Devi, Stathis Gourgouris, Gayatri Chakravorty Spivak und anderen fokussieren auf Themen wie Klang und Gender, Herkunft und Restitution, Stummstellung von Widerstand, künstlerische Verweigerung sowie Maskierungen von Identität. Die Bände 3 und 4 des Magazins widmen sich Ideen von Sprache und Ökologie, Kolonialität und Neoklassizismus sowie dem Verhältnis zwischen pädagogischen, performativen und politischen Prozessen.